Entscheidung zur Personalunion auf nach der Wahl vertagt

 

LABOE. Die Schwimmhalle stand nach dem erfolgreichen Bürgerentscheid nicht auf der Tagesordnung der Gemeindevertretung, war aber schon in der Einwohnerfragestunde Thema. Über den Antrag zur Aufhebung der Personalunion von Werkleitung und Bürgermeisteramt wurde endlich diskutiert, aber nicht abgestimmt. Der Antrag der LWG war schon mehrfach vertagt worden, jetzt forderte Inken Kuhn (SPD) die Verweisung in den nicht öffentlichen Teil, weil es um Personalfragen gehe. Das brachte Jürgen Schröder (LWG) in Rage: „Es geht um die Posten und das muss die Öffentlichkeit wissen“. Mit den Stimmen aller anderen Fraktionen wurde der Antrag der SPD abgelehnt. „Das würde die Bürgermeisterin entlasten“, begründete den Antrag Beke Schöneich- Beyer, die LWG-Fraktionsvorsitzende wurde, nachdem sich Carsten Leonhardt wegen des Bürgerentscheids aus der Kommunalpolitik zurückgezogen hatte. Nachdem mehrere Redner meinten, man solle die Kommunalwahl abwarten, wurde der Antrag gegen die Stimmen der LWG vertagt. Der SPD-Antrag für eine feste Quote für „bezahlbaren Wohnraum“ wurde nach hitziger Debatte zurückgezogen, es soll weiter beraten werden. Beschlossen wurde nach langer Diskussion bei einer Gegenstimme der LWG, dass bei Veranstaltungen Einweggeschirr ausgeschlossen werden soll. Der ursprünglich von der nicht mehr existierenden Fraktion Wir für Laboe stammende Antrag wurde so verändert, dass auch Pappgeschirr zulässig ist. Die Bürgermeisterin soll prüfen, ob es möglich ist, Mehrweggeschirr anzuschaffen, das ausgeliehen und gespült wird. In der Einwohnerfragestunde hatte Bürgermeisterin Ulrike Mordhorst zum ursprünglich geplanten Personalabbau in der Schwimmhalle erklärt, es werde jetzt umgeplant und mehr Personal gesucht: „Wir sind bemüht, den Betrieb sicherzustellen.“ chr 

Quelle: Kieler Nachrichten

 

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