Hafengebühren sollen transparenter werden

Damit einher geht eine komplette Neufassung der Satzung, die bisher ein „Mix aus Gebühren, Regeln und Tarifen“ war, wie Amtsdirektor Sönke Körber im Werkausschuss erläuterte. Die drei Bestandteile werden künftig getrennt geregelt. Beschlossen wurde zunächst nichts, da die eigentliche Kalkulation noch aussteht. Die müsse dann zeigen, wie sich die Neufassung der Gebühren, einschließlich gewährter Ermäßigungen, auf den Betrieb auswirke, sagte Ausschussvorsitzender Marc Wenzel.  Seit April beraten die Ausschussmitglieder über die Neufassung der Gebührenordnung für den Hafenbetrieb. „Wir sind nun einen Schritt weiter und haben die Grundlagen geordnet“, zog Wenzel ein Fazit. Neu gefasst werden nun Hafengebühr, Hafenbenutzung und die Tarife. Grundlage seien im Wesentlichen zwar die bisherigen Regelungen, allerdings schaffe die geänderte Satzung wesentlich mehr Transparenz. Eingearbeitet sind auch Ermäßigungen für Traditionsschiffe und Fischer. Die wolle man finanziell entlasten. Diese Begünstigungen seien auch unproblematisch, erklärte Körber, solange sie nicht zulasten der anderen Gebührenzahler gingen. „Das Defizit muss dann die Gemeinde tragen“, stellte der Amtsdirektor klar. Wie sich das nun im Einzelnen auswirke, könne man erst feststellen, wenn die Kalkulation vorliegt. Das soll bis Dezember der Fall sein.  Körber appellierte an alle Fraktionen, sich bei Fragen direkt an das Amt zu wenden und nicht bis zur Dezember-Sitzung zu warten. „Damit wir dann im Dezember in die kalkulatorische Beratung einsteigen und die Satzung endgültig beschließen können“, mahnte er angesichts Laboer Diskussionsfreudigkeit. Ab 1. Januar 2018 soll die Satzung in neuer Form gelten. asc  

 

Quelle: Kieler Nachrichten

 

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