Mobiles "stilles Örtchen" bleibt kostenpflichtig

Es bleibt dabei: Die Vereine und Verbände in Laboe müssen für die Nutzung des Toilettenwagens eine Pauschale von 160 Euro bezahlen. Auch wenn sie Veranstaltungen organisieren, die das kulturelle Leben der Gemeinde bereichern. LWG und SPD plädierten für eine kostenfreie Bereitstellung des Wagens. Doch sie konnten sich mit ihrem Appell, das Ehrenamt zu stärken und nicht zusätzlich zu belasten, nicht durchsetzen.  Bereits im Finanzausschuss war der Beschluss gefasst worden, eine Pauschale von Vereinen und Verbänden für die Nutzung und Bereitstellung des Wagens zu erheben. Die Grünen hatte zudem noch eine Abnutzungspauschale vorgeschlagen, waren damit aber gescheitert. Die LWG stellte nun den Antrag, keine Kosten zu berechnen, um den im Verein ehrenamtlich Tätigen nicht noch Geld abzuverlangen, erklärte LWG-Fraktionssprecherin Beeke Schöneich-Beyer. Die SPD-Fraktion sprang der LWG zur Seite. „Diese Diskussion ist unsolidarisch“, sagte Dieter Rauschenbach: „Wir geben eine halbe Million für die Schwimmhalle aus, aber fordern von den Bürgern 160 Euro – dafür kann ich nicht stimmen.“ Jörg Erdmann (CDU) sagte, er würde auch gern allen Bürgern entgegenkommen. „Aber diese Situation haben wir nicht“, so Erdmann mit Blick auf die Finanzen. Die Grünen enthielten sich der Stimme, die GAL schlug sich auf die Seite der CDU. Der Antrag der LWG scheiterte mit neun zu sieben Stimmen. Dem ursprünglichen Antrag, eine Pauschale von 160 Euro für die Nutzung zu erheben, stimmten zwölf Vertreter zu, sieben dagegen. asc  

Quelle: Kieler Nachrichten

 

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