Freya Frahm füllt den Terminkalender

Der 100. Geburtstag von Freya Frahm wird in diesem Jahr eine große Rolle im Programm des Freya-Frahm-Hauses spielen. Christa Heller (links) und Gabriele Lübeck arbeiten daran. Foto: Thomas Christiansen

Das Leben der Namensgeberin, die in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden wäre, spielt eine große Rolle im neuen Programm des Freya-Frahm-Hauses, das Gabriele Lübeck im Laboer Bildungsausschuss vorstellte. Einstimmig wünscht der Ausschuss eine Überprüfung der Sicherheit der Gehwege im Ort. Die 1918 geborene und 2010 gestorbene Freya Frahm hatte das im Auftrag ihrer Großeltern erbaute Haus in der Strandstraße 15 testamentarisch der Gemeinde übertragen – mit der Auflage, es als kulturelle Begegnungsstätte zu erhalten. „Das Haus entwickelt sich“, meinte der Vorsitzende des Bildungsausschusses, Volkmar Heller. Nachdem vor zwei Monaten ein erster Entwurf vorgelegt worden war, erläuterte Gabriele Lübeck vom Vorstand des Fördervereins jetzt den Rahmenplan für das Jahr 2018. Für die Zeit vom 25. August bis zum 9. September ist in Zusammenarbeit mit der Laboer Archivgruppe eine Ausstellung zum 100. Geburtstag von Freya Frahm geplant, in der es um ihre Zeit in Laboe und um Kontakte zur Familie von Thomas Mann geht. Ebenfalls für August ist der Austausch von Bildern mit den USA angedacht, um den das Heard Craig Center in Texas gebeten hat. „Daran arbeiten wir noch“, sagte Lübeck. Es gebe Probleme, weil der Transport sehr schwierig und teuer wäre. Der Förderverein arbeitet außerdem noch daran, Autorenlesungen ins Freya-Frahm-Haus zu holen. Fest geplant sind bereits mehrere Ausstellungen sowie einige Konzerte und nach dem erfolgreichen Start einige weitere Vorträge in Zusammenarbeit mit der Universitätsgesellschaft. Zu den regelmäßigen Terminen im Freya-Frahm-Haus gehören die Treffen der Flüchtlingshilfe, der Sprachtreff für Flüchtlinge, das Theaterprojekt mit Flüchtlingen und der Literaturblick. Einstimmig empfiehlt der Bildungsausschuss der Gemeindevertretung, alle Gehwege daraufhin überprüfen zu lassen, ob die Verkehrssicherheit vor allem für nicht so sichere Bürger wie Seh- und Gehbehinderte und unsichere Ältere, aber auch Kinder und Kinderwagennutzer gegeben ist. Nicht ein Prüfingenieur, wie ursprünglich im Beschlussvorschlag stand, sondern eine „fachkundige Person“ soll nun den Handlungsbedarf ermitteln und einen Kostenvoranschlag über den zu erwartenden Sanierungsbedarf erstellen.  

 

Quelle: Kieler Nachrichten

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