Kitesurfer vor Laboe gerettet

Das war knapp: Die Seenotretter der DGzRS haben am Wochenende einen Kitesurfer aus der Kieler Förde geborgen. Er war vor Laboe ins Wasser gefallen und konnte nicht mehr aus eigener Kraft das Ufer erreichen. Der Seenotrettungskreuzer „Berlin“ war am Sonnabend gerade auf dem Rückweg von einer Kontroll- und Übungsfahrt, als die Besatzung den im Wasser treibenden Kitesurfer (rechts im Bild) entdeckte. „Er war zwar nur etwa 300 Meter vom Ufer entfernt, aber gegen die Strömung und den ablandigen Wind hatte er keine Chance, das Ufer zu erreichen“, beschreibt Vormann Michael Müller die Situation. Wie die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) weiter mitteilte, setzten die Seenotretter sofort das Tochterboot „Steppke“ aus und befreiten den erschöpften Jugendlichen. Er trug zwar Schutzkleidung, doch bei einer Wassertemperatur von etwa zwei Grad Celsius war er bereits leicht unterkühlt. An Bord der „Berlin“ versorgte die Besatzung ihn mit einer Decke und einem warmen Getränk. Anschließend brachte sie ihn in den Hafen von Laboe. „Ohne unser Eingreifen hätte es auch anders ausgehen können“, sagte Michael Müller. „Kite- und Windsurfer sollten nie alleine unterwegs sein, damit im Notfall auch Hilfe gerufen werden kann“, betonte er. Er wies auf die Website www.sicher-auf-see.de der DGzRS hin. Dort geben die Seenotretter auch KiternTipps, bieten Checklisten zum Herunterladen an und stellen ihre Sicherheits-App „SafeTrx“ vor.

Quelle: Kieler Nachrichten

 

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