Wie Oma Meiners der Intrige trotzt

Knecht Bernd Eickhorst (Christian Becker, von links) und Enkelin Elke Saathoff (Caroline Köhncke) ersinnen eine List, um Oma Meiners (Traute Steffen) zu helfen. Foto: Astrid Schmidt

Es ist wieder soweit: Die Laboer Lachmöwen gehen mit einem neuen Stück auf die Bühne. „Dat Hörrohr“, eine Komödie in drei Aktien von Karl Bunje, feiert am Sonnabend, 21. Juli, 20 Uhr, im Lachmöwen-Theater am Kurpark Premiere. Regie führte zum ersten Mal im Laboer Lachmöwentheater Christian Becker, gemeinsam mit der Regisseurin Katharina Butting.  Oma Meiners (Traute Steffen) ist trotz ihrer fast 80 Jahre noch gut auf den Beinen und fühlt sich pudelwohl auf ihrem alten kleinen Bauernhof. Wenn das mit dem Hören nur etwas besser klappen würde. Ihre Ohren versagen ihr zunehmend den Dienst. Sie bedient sich statt der modernen Technik eines antiken Hörrohrs, doch das bietet wenig Abhilfe. Sie bekommt nur mit, was ihr buchstäblich ins Hörrohr gebrüllt wird. Schwiegertochter Bertha Meiners (Birgit Bockmann/Dorothea Slenczek) möchte sich die Schwäche der Oma zunutze und aus dem kleinen Bauernhof eine eigene Gastwirtschaft machen. Doch dazu muss Oma weg. Gemeinsam mit ihrem Jugendfreund Arnold Hogeback (Jürgen Goldkamp/Sebastian Fey) ersinnt sie einen Plan, um Land und Hof in ihren Besitz zu bringen. Nur Enkelin Elke Saathoff (Caroline Köhncke/Carmen Kramp) meint es nur gut mit der alten Dame, doch wie nun Oma davon überzeugen, dass die allzeit freundliche Bertha Böses im Schilde führt? Da kommen ihr Knecht Bernd Eikhorst (Christian Becker) und der technische Fortschritt zu Hilfe. Das Lachmöwenensemble kann neben den Schwergewichten wie Traute, Günther und Jan Steffen sowie Ilse Hoppe, Matthias Dehn und Asmus Finck-Stoltenberg auch auf neue Gesichter wie Carmen Kramp verweisen. Außerdem, so freut sich Jan Steffen, sind einige „Rückkehrer“ wieder mit dabei wie Sebastian Fey und Marita Voss. Eine Besonderheit: Christian Becker spielt nicht nur den Knecht Bernd Eikhorst, sondern führt erstmals für die Laboer Bühne auch teilweise Regie. „Dieser Perspektivwechsel ist schon spannend. Außerdem hat es seinen Reiz, ein Ensemble nach den eigenen Vorstellungen formen zu können“, erklärte er. Für das Bühnenbild sorgte Sönke Schnoor. 

Termine: 24., 27., 29., 31. Juli, wochentags 20 Uhr, sonntags 16 Uhr, bis zum 31. Oktober. Karten und Essenvorbestellungen auch auf www.lachmoewen.de und Tel. 04343/4946440.   

 

Quelle: Kieler Nachrichten

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