Neue Wohnhäuser auf dem Reiterhof

Auf dem 4000 Quadratmeter großen Gelände des ehemaligen Reiterhofs sollen Wohnungen gebaut werden. Foto Thomas Christiansen

 

LABOE. Im Laboer Oberdorf soll neuer Wohnraum entstehen. Auf dem Gelände des ehemaligen Reiterhofes Goerke sind drei Gebäude mit insgesamt je nach Wohnungsgröße 22 bis 28 Wohneinheiten sowie eine Tiefgarage geplant. Ferienwohnungen sind an diesem Standort nicht zugelassen. Im September vergangenen Jahres war die Aufstellung zur Änderung des Bebauungsplans Nummer 10A „Oberdorf – Anger“ beschlossen worden. Der Eigentümer des Grundstücks Großer Hof 1-3 hatte eine Änderung beantragt, um auf dieser Fläche statt der bisherigen Hofstelle künftig eine Wohnbebauung zuzulassen. Jetzt hat der Bauausschuss den Entwurf dazu beschlossen. Zuvor stellte Stadtplaner Kai Gieseler von dem Kieler Büro IPP im Bauausschuss die Details der Planung vor. Zur Verfügung stehen insgesamt knapp 4000 Quadratmeter. Auf der ehemals als Reiterhof genutzten historischen Hofstelle am Petersberg stehen derzeit noch ein großes Wohnhaus, eine Garage mit einem ausgebauten Dachgeschoss und eine Reithalle sowie zahlreiche Nebengebäude wie eine Stallanlage mit einem Heuboden, eine Stallung ohne Heuboden und weitere Unterstände und Lagerräume. Die Gebäude stehen bereits seit dem Jahr 2015 leer. Geplant ist auf der Fläche jetzt ein Geschoss-Wohnungsbau mit zwei bis drei Wohnungen pro Geschoss in zwei größeren sowie einem kleineren Gebäude. Die Tiefgarage soll so angelegt sein, dass sie 35 bis 40 Parkplätze bietet, und über Treppenhäuser sowie Fahrstühle direkt an die drei Gebäude angebunden werden. Das Gelände über der Tiefgarage wird als Innenhof bepflanzt. Die „nach wie vor ungebrochene Nachfrage nach Bauland im Gemeindegebiet ist in der zurückliegenden Zeit noch einmal gestiegen“, heißt es in der Begründung der Änderung des Bebauungsplans. Es zeige sich „mittlerweile zudem eine signifikante Nachfrage im Bereich des Geschosswohnungsbaus“. Beschlossen wurde vom Bauausschuss die Anschaffung eines elektro-hydraulischen Rettungssatzes für die Feuerwehr. Dafür wird mit Kosten von rund 30 000 Euro gerechnet, von denen ein Teil aus der Feuerschutzsteuer fließen wird. Jetzt sollen Angebote eingeholt werden. Die Feuerwehr hofft, dass das Gerät noch im laufenden Jahr verfügbar sein wird. Von Thomas Christiansen

Quelle: Kieler Nachrichten

 

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