Schwimmer vermisst: Großeinsatz in der Kieler Förde

Zahlreiche Menschen beobachteten von Land aus den Rettungseinsatz. Foto: Ulf Dahl

Kiel/Laboe. Großeinsatz in der Kieler Förde: Ein mutmaßlich männlicher Schwimmer ist gestern Nachmittag in Laboe nicht aus dem Wasser zurückgekehrt. Von etwa 15 bis 19 Uhr waren etliche Rettungskräfte zwischen Laboe, Falckensteiner Strand, Schilksee und Strande unterwegs, um nach dem Vermissten zu suchen.Nach einem vierstündigen Einsatz setzten am Abend nur noch Taucher die Suche fort, teilten die Seenotretter mit, bevor sie gegen 21 Uhr ohne Erfolg beendet wurde. Zwei Schwimmer seien am Nachmittag auf dem Weg zu einer Bade-insel vor Laboe gewesen, berichtete Ralf Baur, Sprecher der Seenotretter. Einer sei nicht zurückgekehrt.Ab etwa 15 Uhr starteten die Retter unter Leitung des Kreuzers „Berlin“ den Großeinsatz, so Baur. Ein Hubschrauber, Boote von Seenotrettern, Wasserschutz- und Bundespolizei, Lotsen, Zoll und privaten Besitzern suchten mehrfach die Förde bis zum Falckensteiner Strand ab. Mit der Seenotleitung Bremen hatte man sich gegen 19 Uhr entschlossen, die Suche auf dem Wasser zu beenden. Die „Steppke“, Tochterboot der „Berlin“, habe anschließend Taucher an Bord genommen, die im Umfeld der Badeplattform suchen sollten.Der Großeinsatz sorgte an den Badestränden für Aufsehen. Zahlreiche Gäste bangten mit. Rettungswagen und Notarzt standen bereit. Die Polizei hatte die Zufahrten abgesperrt. wcz

Quelle: Kieler Nachrichten

 

 

 

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