Laboe will Parksituation verbessern

Durch mehr Überwachung des ruhenden Verkehrs und höhere Parkgebühren soll versucht werden, die Parksituation und gleichzeitig die Einnahmen der Gemeinde Laboe zu verbessern. Dazu legten die Grünen zwei Anträge im Finanzausschuss vor. Während die Bitte an den Kreis um mehr Überwachung einstimmig beschlossen wurde, vertagte der Ausschuss eine Entscheidung über die Erhöhung der Parkgebühren, weil man sich nicht auf eine Regelung einigen konnte. „Die Überwachung des ruhenden Verkehrs ist nicht ausreichend“, begründete Susanne Bartels (Grüne) den Antrag, Bürgermeister und Verwaltung zu bitten, mit dem Kreis über eine deutliche Aufstockung der Stundenzahl der Verkehrsüberwacher zu sprechen. Neben dem „wilden Parken“ und dem Abstellen von Fahrzeugen in zweiter Reihe sei auch eine geringe Bereitschaft zur Zahlung von Parkgebühren erkennbar. Die anderen Fraktionen erinnerten an frühere Vorstöße beim Kreis, waren sich aber einig, es erneut zu versuchen. Als „eine Möglichkeit zur Einnahmeerhöhung ohne die Bürger zu belasten“ bezeichnete Maren Biewald (Grüne) die Erhöhung der Parkgebühren. Das im Antrag gewünschte Modell stieß aber auf Widerspruch. Diskutiert wurde über eine nur „moderate“ Erhöhung und über mögliche Staffelungen. Am Ende waren sich alle einig, dass die Parkgebühren erhöht werden sollen, über die Details soll in der nächsten Sitzung entschieden werden. Die Grünen forderten außerdem einen Workshop, um die Rahmenbedingungen einer Beteiligung der Bürger bei der Erarbeitung eines Ortsentwicklungskonzeptes sicherzustellen. „Wir sollten den ersten Schritt machen“, meinte Michael Meggle (Grüne). Der Ausschussvorsitzende Tobias Slenczek (SPD) erinnerte daran, dass bereits Mitte 2017 ein SPD-Antrag für ein Ortsentwicklungskonzept mit Bürgerbeteiligung beschlossen wurde. Leider habe das Amt es versäumt, diesen Arbeitsauftrag abzuarbeiten. Der Antrag wurde gegen die Stimmen der SPD beschlossen.

Quelle: Kieler Nachrichten

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